BücherSzene: Leser-Rezensionen, Ich-mach-was-mit-Büchern, Twitter und Verlagswelt, Free Content, Studie zu Mohammed-Karikaturen
Bei der Büchercommunity Lovleybooks gibt es einen Wettbewerb Leser-Rezension 2009, zu dem Laienkritiker noch bis zum 30. September ihre Rezensionen einreichen können. “Unter allen eingesandten Leser-Rezensionen vergeben wir den „Leser-Kompass 2009″ für die Rezension, die unsere Jury am neugierigsten auf das jeweilige Buch macht”, so die Veranstalter. Außerdem, werden Rezensionen in den Sonderkategorien Zeitgenössische Literatur, Thriller/Krimi, Romance/Fantasy und Sachbuch ausgezeichnet. Lovelybooks gibt dafür einen Rezensions-Leitfaden mit an die Hand. Wer in der Kategorie Sachbuch schreibt, dem sei außerdem die BuchTest Rezensions-Anleitung empfohlen.
Medien-Blogger Leander Wattig hat eine neue Aktion ins Leben gerufen. Unter dem Motto “Ich mach was mit Büchern” will er mittels eines Aktions-Logos die Webseiten der BücherMenschen zusammenbringen und hat dafür ein Verzeichnis in seinem Wiki angelegt. Dürfte ihm vor allem viele Backlinks bringen – netter SEO Clou.
Im Literaturcafe wird erneut der Einsatz von Twitter in der Verlagswelt diskutiert. Im Gesprächj ist dieses Mal der @Tagesfang vom S. Fischer Verlag.
Chris Anderson, Autor von “The Long Tail” und kürzlich “Free” erläutert im Interview mit der Zeit die verschiedenen Modell von Freien Inhalten, die z.B. Verlage einsetzen können, auch um diese Inhalte zu re-finanzieren.
Ähnlich wie beim Buch “Aischa” von Sherry Jones gibt es Unstimmigkeiten bezüglich der Veröffentlichung seitens eines amerikanischen Verlages, wie die FAZ berichtet. Die Sozialwissenschaftlerin Jytte Klausen (zuletzt veröffentlicht: “Europas muslimische Eliten”) hat eine Studie zu den Mohammed Karikaturen veröffentlicht. Der Verlag will nun weder die zwölf Karikaturen noch historische Abbildungen des Propheten in das Buch drucken, da Experten davon abgeraten hatten. Die Autorin hätte aber die Statements der Experten aber nur einsehen dürfen, wenn sie einem Stillschweigen diesbezüglich vertraglich zugestimmt hätte. Yale University Press hat dazu selbst ein Statement veröffentlicht.
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