“Der deutsche Sozialstaat wurde zum Brautpreis für Zwangsheirat und arrangierte Ehen”
Anfang November 2009 sollte eine von der CDU-Fraktion geplante Podiumsdiskussion im Berliner Landtag stattfinden. Es sollte um die Frage gehen, ob der Islam ein Integrations-Hindernis sein kann. Doch der Initiator René Stadtkewitz, Leiter des Arbeitskreises Bauen, Stadtentwicklung und Verkehr sowie Sprecher für Baupolitik bekam plötzlich Gegenwind aus der eigenen Partei. Daraufhin trat der Abgeordnete, der ebenfalls im Vorstand des Landesverbandes Berlin-Brandenburg der Bürgerbewegung Pax Europa sitzt, aus der CDU aus. BuchTest sprach mit ihm über seine Kritik an der Moschee in Pankow-Heinersdorf, Anschläge und Morddrohungen sowie darüber, warum der Islam ein Integrationshindernis ist.
Herr Stadtkewitz, am 10. August 2006 wurde aufgrund Ihrer Moscheebau-Kritik ein Brandanschlag auf Ihr Haus ausgeführt. Das hat Sie damals nicht davon abgebracht, den Islam und die damit verbundenen Probleme weiter öffentlich zu kritisieren. Jetzt haben Sie anscheinend den Rückhalt in der Partei verloren – und treten aus. War das schlimmer?
Natürlich war der Brandanschlag auf meine Familie schlimmer. Diesem Brandanschlag ging damals eine Bedrohungssituation voraus, die kontinuierlich aufgebaut wurde. Der Brandanschlag war ein Schock. Ich war bis zu letzt hin und her gerissen, ob es dies alles wert ist, weiterzumachen. Leider sind die Täter nie gefasst worden, aber irgendwann war mir bei aller Betroffenheit klar, dass man diesen Chaoten nicht weichen darf. Die Partei stand damals auf meiner Seite, denn hier ging es auch um einen Angriff auf unsere Demokratie.
Was jetzt geschehen ist, ist nicht vergleichbar. Es geht nicht so sehr um Rückhalt, sondern ob wir auch Themen anfassen, die wirklich wichtig sind und sich zu enormen Pulverfässern entwickeln. Mir war das Thema und die Veranstaltung sehr wichtig, denn seit dem Moscheebaukonflikt in meinem Bezirk habe ich mich sehr intensiv mit dem Thema Islam und vor allem mit dem politischen System Islam beschäftigt. Ich habe sehr viele Bücher gelesen, unzählige Gespräche mit sehr interessanten Menschen geführt und war auch in den Problembezirken unserer Stadt.
Lesen Sie das ganze Interview in der neuen Citizen Times.
Kategorie: Autoren Interviews 8 Kommentare »


am 14. Dezember 2009 um 16:37 Uhr | #
[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Pax Europa, buchest erwähnt. buchest sagte: Der dt. #Sozialstaat als Brautpreis – #Interview mit EX-CDU'ler René Stadtkewitz zum #Islam als #Integrationshindernis http://bit.ly/7WCcGd [...]
am 14. Dezember 2009 um 22:06 Uhr | #
Da møchte man beinahe Hoffnung schueren, dass es doch noch nicht zu spæt sei, dieses Land zu retten. Nur leider ist Deutschland wirklich ein Land ohne jeden Nationalstolz. Der wird euch ja schon als Kind aberzogen, indem ihr von klein auf lernt, an 2 Weltkriegen schuld zu sein. Dann noch die linksradikale Meinungsdiktatur. Die Fehler fangen bereits im Schulsystem an. Mein Gott, D.land hat 2 Weltkriege ueberlebt und gehørt immernoch zu den Weltwirtschaftsmæchten. Seid stolz auf euer Land, so wie wir stolz auf unser Norwegen sind
am 14. Dezember 2009 um 23:04 Uhr | #
Wir brauchen dringend Politiker, die sich mit der Realität des Islams in Europa so auseinandersetzen wie Rene Stadtkewitz. Er ist, wie auch dieses Interview wieder zeigt, kompetent und glaubwürdig. Für die CDU ist er ein sehr großer Verlußt, und für mich wieder ein Grund weniger, noch weiter CDU zu wählen. Eine mutige Zeitanalyse, wie er sie hier aufgestellt hat, ist für mich als politisch mitdenkenden Menschen, dem es wirklich um das Gemeinwohl in Deutschland und Europa geht, immer wieder ein Hoffnungszeichen. Die Wahrheit auszusprechen erfordert wieder Mut, aber durch diesen Mut Einzelner werden sich auch wieder mehr Menschen für unsere Zukunft einsetzen und engagieren.
am 15. Dezember 2009 um 04:41 Uhr | #
Herr Stadtkewitz spricht in diesem Interview so manches an, was andere Politiker sich ganz offensichtlich nicht zu sagen trauen. Dafür sollte man ihm erst einmal dankbar sein. Um einen ganz enorm wichtigen Punkt macht er allerdings einen großen Bogen, und das ist die drohende Islamisierung von Teilen Europas durch die demographische Entwicklung. Mehr noch als als andere verdient es gerade diese Idee, aus der rechten Schmuddelecke hervorgeholt und in der Öffentlichkeit diskutiert zu werden. Es ging in der Schweiz eben nicht um Minarette.
am 15. Dezember 2009 um 20:16 Uhr | #
[...] [...]
am 15. Dezember 2009 um 21:25 Uhr | #
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am 15. Dezember 2009 um 21:27 Uhr | #
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am 16. Dezember 2009 um 00:36 Uhr | #
[...] “Der deutsche Sozialstaat wurde zum Brautpreis für Zwangsheirat und arrangierte Ehen” BuchTest 14 Dezember 2009 Interview von Felix [...]