Unabhängiger Produktvergleich vor dem Kauf immer wichtiger
Ob Rezensionen und Buchbesprechungen einen Einfluss auf den Absatz von Büchern haben, ist eine der umstrittensten Fragen der literaturwissenschaftlichen Diskussion und wird nicht zuletzt als Legitimation der Literaturkritik aufgeführt – oder eben bezweifelt. Auch ausführliche Studien, wie z.B. die Arbeit von Wendy Kerstan, können nur verallgemeinernde Aussagen treffen.
Der Produktvergleich vor dem Kauf wird jedoch gerade in Krisenzeiten immer wichtiger. Die heutige Jahrespressekonferenz der Stiftung Warentest bestätigt diesen Trend erneut. Der Rückgang der Abonnements hätte sich im Jahr 2008 deutlich verlangsamt. Jeden Monat gingen nach wie vor 792.000 Zeitschriften test und finanztest über die Ladentheke bzw. in den Versand. In 280 Untersuchungen testete die Stiftung im vergangenen Jahr 2.412 Produkte. Längst werden nicht mehr nur Staubsauger und Laptops untersucht, auch Dinestleistungen wie z.B. Beratungen in den Apotheken oder Karriere-Seminare werden unter die Lupe genommen. Dem Trend zur digitalen Information kam die Stiftung Warentest durch einen umfangreicheren Onlineauftritt nach – 26 Mio. Besucher sind der Dank dafür.
Trotz dieser Zahlen ist die Stiftung um ihre Zukunft besorgt. Kostenlose Tests im Internet bedeuteten eine hohe Konkurrenz, vor allem weil die Stiftungs-Tests durch ihre Genauigkeit so lange bräuchten. Hier dürfte sich in den nächsten Jahren eine Diskussion entspannen, wie sie zum Thema Laien- vs. Profi-Literaturkritik längst tobt.
Für den Vergleich vor dem Buchkauf sollte man den mobilen Vergleich von barcoo wählen. Einfach den Strichcode auf dem Bucheinband mit dem Handy fotografieren oder die ISBN eingeben und schon erhält man die gewünschten Informationen zum Buch. Liegt eine BuchTest Rezension vor, natürlich auch diese, wie sie hier nachlesen können.
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