Jime Dodge, Harry Rowohlt, Atak:
Skurriles Märchen aus den USA – genial übersetzt und treffend illustriert!
Von Felix Struening
In den USA längst ein Kultklassiker, hier weitestgehend unbekannt: Die skurrile Geschichte von Jake dem Whiskeybrenner, seinem Enkel Tiny, einem mysteriösen Wildschwein und Fup dem Entenküken. Wie der Autor selbst, leben sie alle auf einer einsamen Farm. Beschäftigungen sind neben dem Whiskeybrennen endlose Spielrunden Dame und Zäune bauen...
Derb, witzig, leichtlebig!
Mit unheimlichen Sprachwitz erzählt Jim Dodge das Märchen und Harry Rowohlt lässt seine Übersetzungskunst in aller Pracht auftrumpfen. Man spürt förmlich den „American Way of Life“ durch die Worte. Mit dieser Leichtigkeit fliegt der Leser auch über die gut 120 Seiten. Das Buch bleibt schnelle Kost für Zwischendurch.
Atak und die Kunst zu illustrieren
Untermalt wird die Geschichte von den handgezeichneten Grafiken Ataks. Ein Paradebeispiel für Bilder, die genau den Erzählton treffen. Von makaber bis ironisch unterstützen sie den Text und erweitern ihn ab und zu um das gewisse Etwas. So entsteht ein wirklich rundes Bild und der Leser hält ein Buch in den Händen, das für „Cooperated Identity“ Model stehen könnte.
(Rezensiert am: 2006-01-09)
Jime Dodge, Harry Rowohlt, Atak: FUP. , Piper Verlag, 2004, ISBN-13: 9783492242875, 9.90 €
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